Kollaborativ-Synchronisierte Fertigung

Ziele und Schwerpunkte

Inhalte des Forschungsprojektes
Go to Arbeitsformen und Anwendungsszenarien

Arbeitsformen und Anwendungsszenarien

Im Zuge der Definition der Arbeitsformen und Anwendungsszenarien wird ein Handlungsleitfaden zur Einführung der Kollaborativ-synchronisierten Fertigung verfasst. Abbildung des Fertigungsprozesses wird in einem Simulationsmodell validiert.

Go to Soziotechnische Entscheidungsunterstützung

Soziotechnische Entscheidungsunterstützung

Informationen bezogen auf den Fertigungsablauf werden von Mitarbeitern erfasst und auf täglicher Basis von ihnen bereitgestellt. Es werden Visualisierungen für mobile Hardware definiert und prototypisch implementiert.

Go to Intralogistische Lokalisierung

Intralogistische Lokalisierung

Es werden Technologien zur Lokalisierung von Bauteilen fokussiert. Hierbei wird der Fokus auf die Skalierbarkeit der Lösungen gelegt, sodass sowohl KMU als auch Große Unternehmen von den Lösungen profitieren können.

Go to Intralogistischer Transport

Intralogistischer Transport

Er werden intralogistische Transportsysteme identifiziert und prototypisch bei KMU und großen Unternehmen eingeführt, um die Skalierbarkeit sicherzustellen.

Inhalte des Forschungsprojektes

Ziel des Vorhabens ist somit die Entwicklung einer neuen Organisations- bzw. Arbeitsform für Einzelfertiger: der Kollaborativ-synchronisierten Fertigung.
Erhöhung von Effizienz, Transparenz und Dynamik in der Einzelfertigung.

Neben der seit langem bekannten Synchronisation der Serienproduktion wird die Einführung einer synchronisierten Fertigung in den letzten Jahren zunehmend im Bereich der Individualfertigung verfolgt. Die durch diese Form der Systemgestaltung gewonnene Kontrolle führt zu transparenten Fertigungsabläufen, die zudem sehr effizient sind. Um die Flexibilität in der Fertigungsplanung zu erhöhen, müssen allerdings die Mitarbeiter noch intensiver in den Planungsprozess einbezogen werden. Insbesondere zur Reaktion auf innere und äußere Störungen des Produktionsprozesses besitzen die Mitarbeiter auf dem betrieblichen Hallenboden das Wissen zur situationsgerechten Planung und Steuerung. Als Konsequenz ergibt sich die Forderung nach einer neuartigen Organisationsform, die sowohl Werker als auch Planer und Manager in die Lage versetzt, aktiv ihr Wissen und ihre Erfahrung in die Planung und Steuerung der Fertigung einzubringen. Diese Form muss durch cyberphysische Hilfsmittel unterstützt werden, sodass die Produktionsplanung als soziotechnisches System für alle Beteiligten zu einer verbesserten Arbeitsform beiträgt.

Ziel des Vorhabens ist somit die Entwicklung einer neuen Organisations- bzw. Arbeitsform: der Kollaborativ-synchronisierten Fertigung. Diese soll den Mitarbeiter in der Fertigung weiter qualifizieren und seinen Einstieg in planerische Tätigkeiten erleichtern und unterstützen. In der neuen Organisationsform kollaborieren Menschen in unterschiedlichen Rollen innerhalb des Unternehmens mit technischen Systemen zur optimierten, flexiblen Produktionsplanung sowie zur Gewährleistung einer störungsfreien Ausführung von Abläufen. Durch geeignete Eingriffsmöglichkeiten können alle Mitarbeiter mit ihrem Wissen auf die Gestaltung der Fertigungsabläufe Einfluss nehmen und flexible Fertigungslinien einführen. Die Ergebnisse können dann in das gemeinsam von Werker und Planer genutzte Entscheidungsunterstützungssystem für die Gestaltung und Optimierung der Produktionsabläufe einfließen.

Die entwickelten Methoden befähigen besonders kleine und mittelständische Unternehmen, ihre Wertschöpfungskette durch die Wissensintegration ihrer Mitarbeiter flexibel zu gestalten. So kombiniert die Einführung dynamischer Fertigungslinien höchst-effiziente Fertigungsabläufe mit einer hohen Flexibilität der Individualfertigung. Unternehmen werden in die Lage versetzt, durch die Integration von modernen Interaktionstechnologien und dynamischen, intralogistischen Transportsystemen schnell auf interne und externe Einflüsse reagieren zu können. Die in diesem Vorhaben erarbeiteten Technologien können von Anbietern von Industrie-4.0-Lösungen über neue Produkte verwertet werden. So wird es gelingen, die Konzeptbestandteile in einem Maße zu standardisieren, dass sich die notwendige Breitenwirkung erzielen lässt.

Beteiligte Unternehmen

Partner im Forschungsprojekt KoSyF

ZF

Konsortiumsführer
www.zf.com
Durch seine Expertise in der getakteten Individualfertigung agiert das Kompetenzzentrum Werkzeugbau als Konsortialführer des Forschungsprojektes.

Hirschvogel Umformtechnik GmbH

Die Hirschvogel ist einer der größten Automobilzulieferer in der metallverarbeitenden Serienfertigung mit Schwerpunkt Umformtechnik. So bestehen umfangreiche Erfahrungen in automatisierten Fertigungsprozessen und deren Organisation sowie in der Optimierung von Fertigungsabläufen.

DR. KAISER DIAMANTWERKZEUGE GmbH & Co. KG

Das Unternehmen besitzt umfangreiche Erfahrungen mit werkstatt-ähnlichen Fertigungsstrukturen. Durch die Produktbereiche mit dezentraler Organisationsstruktur kann auch hier eine Validierung der Prozesse für KMU erfolgen.

Gebr. Wolff

Mit 30 Mitarbeitern stellen die Gebr. Wolff die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf kleine Einzelfertiger sicher: Über 50% der Produkte werden einmalig hergestellt.

Modell Aachen

Die Modell Aachen unterstützt das Forschungsprojekt durch ihre Expertise im Bereich der unternehmensweiten, IT-gestützten Kollaboration.

innoTecS

Die innoTecS unterstützt das Forschungsprojekt mit ihrer Expertise in der Planung und Steuerung einer synchronisierten Einzelfertigung.

WZL der RWTH Aachen

Wissenschaftlicher Partner
www.wzl.rwth-aachen.de
Das WZL stellt durch seine Erfahrung Im Bereich Produktionstechnik die Wissenschaftlichkeit des Forschungsprojektes sicher.

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